Was ist Schnupfen?
Schnupfen ist ein wichtiger Selbstreinigungsmechanismus des Körpers. Die Gefäße in der Nase werden durchlässiger, um den Immunzellen das Einwandern zu erleichtern. Dabei strömt Flüssigkeit mit, die Nase läuft. Zudem geben die während eines Schnupfens entzündeten Nasenschleimhäute vermehrt Sekret ab, um die Schnupfenviren auszuschwemmen. Mit fortschreitender Entzündung schwillt die Nasenschleimhaut an und die Nase verstopft. Wird die Belüftung der Nasennebenhöhlen beeinträchtigt, kann sich die Entzündung weiter ausbreiten und eine Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) auslösen. Verhindern lässt sich das mit einer rechtzeitigen Behandlung des Schnupfens.
Gut zu wissen: Gelber Nasenschleim allein gilt heute nicht mehr als eindeutiger Hinweis auf eine Infektion mit Bakterien. Fehlen weitere Indizien, raten Experten deshalb eher davon ab, ein Antibiotikum einzunehmen. Entscheiden sollte darüber der Arzt.
Damit aus Schnupfen keine Sinusitis wird
Rechtzeitig eingreifen
Eine gesunde Schleimhaut des Hals-Nasen-Rachenraumes bietet uns Schutz vor eingeatmeten Fremdkörpern und Krankheitserregern. Körpereigene Abwehrstoffe im Schleim der Schleimhaut bekämpfen wirkungsvoll eingedrungene Viren und Bakterien. Doch Dauerbelastung in der nasskalten Jahreszeit, Erschöpfung oder Stress begünstigen eine Anlagerung von Viren oder Bakterien auf den Schleimhäuten der Atemwege. Meist lösen Viren eine Entzündungsreaktion (Infektion) der Nasenschleimhäute aus. Typische Zeichen sind oft eine Schwellung der Nasenschleimhaut, eine verstopfte Nase und Schnupfen. Häufig kommen Fieber oder eine Halsentzündung hinzu. Ein „Etagenwechsel“ in Form einer Ausbreitung auf die unteren Atemwege droht. Aus einem einfachen Schnupfen kann durch Schwellung der Schleimhäute und hierdurch verminderten Schleimabfluss außerdem eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) entstehen. Rechtzeitige Behandlung kann die Ausbreitung in die Nasennebenhöhlen oder die Lunge verhindern.
Wie schütze ich mich vor einer Ansteckung?
Einen 100-prozentigen Schutz vor Ansteckung gibt es nicht. Das Ansteckungsrisiko lässt sich aber verringern:
- Oberstes Gebot: Sich und seinen Kindern häufig und gründlich die Hände waschen. Das schützt besser als eine schnelle Handdesinfektion mit Desinfektionsmitteln. Schnupfenviren überleben auf der Handfläche mehrere Stunden, auf anderen Oberflächen bis zu sieben Tage. Mit ungewaschenen Händen nicht ins Gesicht fassen.
- Viele Menschen in geschlossenen Räumen, z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln, bedeutet viele Krankheitserreger. Deshalb möglichst meiden bzw. anschließend sofort die Hände waschen.
- Von Niesern mindestens einen Meter Abstand halten und sich wegdrehen. Luftanhalten allein hilft nicht. Besser ein Taschentuch vor Mund und Nase halten.
- Regelmäßig lüften: Der Luftaustausch reduziert eventuell vorhandene Viren und erhöht die Luftfeuchtigkeit.
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